Aktuelles

Wir halten Sie auf dem Laufenden mit Neuigkeiten und Terminen rund um das Thema Schnarchen und Schlafapnoe.

Vortrag beim DGZS Symposium in Münster

180 Zahnärzte haben das 17. Symposium für Zahnärztliche Schlafmedizin am 10./11.11.2017 in Münster besucht. Am Freitag abend hatte Dr. Haushofer die Ehre, als letzer Referent über die "Diagnose und Behandlung von nasovelarem und retrolingualem Schnarchen" zu referieren. Er berichtete dabei auch über Methodik und Erfahrungen aus unserer Praxis. Es waren abwechslungsreiche Tage in Westfalen mit hochkarätigen Referenten aus unterschiedlichen Fachrichtungen auf dem Gebiet der Schlafmedizin. Eine kurzweilige Abendveranstaltung zusammen mit den Ärzten der DGSM in der "Jovel Music Hall" rundete das Programm ab.  

Kostenübernahme für UPS-System - Es geht !!

Viele betroffene Patienten können ein Lied davon singen: Trotz erwiesener medizinischer Notwendigkeit der Behandlung eines diagnostizierten obstruktiven Schlafapnoesyndrom (OSAS), fachärztlicher Empfehlung für ein UPS-System und leitlinienkonformer Beantragung wird von vielen Krankenkassen mit Unterstützung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) eine Kostenerstattung abgelehnt. Das dies zur Zufriedenheit der Patienten und auch der Krankenkasse anders geht und eine Kostenübernahme sehr wohl möglich und erlaubt ist, legte der Geschäftsbereichsleiter der "atlas BKK ahlmann", Herr Karlheinz Widmann beim Symposium in Münster da. Seine Krankenkasse hat die Kostenübernahme in der Satzung verankert. Bei leitlinienkonformer Beantragung erfolgt zu mindestens 90% eine Kostenübernahme, sofern die beantragte Behandlung von einem DGZS-zertifizierten Zahnarzt durchgeführt wird. Für die Patienten und seine Krankenkasse, so wörtlich, eine "WiN-Win-Situation". Es wär zu wünschen, dass gerade die großem Krankenkassen in Deutschland hier umschwenken und endlich aufhören, Ihren Versicherten mit fadenscheinigen und zum Teil unhaltbaren Behauptungen ("...eine Kostenerstattung ist gesetzlich nicht möglich....") eine Kostenbeteiligung zu verweigern.

Von Knokke nach Würzburg

Nach seinem Besuch beim Jahressymposium der EADSM (European Academy of Dental Sleep Medecine) in Knokke/Belgien durfte Dr. Haushofer im Rahmen des zweitägigen Advanced-Kurs der Fa.SomnoMed in Würzburg über "Funktionelle Aspekte und Nebenwirkungen bei der UPS-Therapie"  referieren. Die vielfältigen interessanten Vorträge und ein reger Erfahrungsaustausch während des Seminars und auch beim gemütlichen Abendessen sorgten wieder für einen wertvollen Input für die knapp 50 Teilnehmer. 

UPS - Anwenderkurs am 29./30.09. in Würzburg

Ein Wiedersehen mit seiner geschätzten Studienstadt Würzburg gibt es Ende September für Dr. Haushofer. Die Fa. SomnoMed mit ihrem im nahen Thüngersheim ansässigen zahntechnischen Labor SomnoMed Orthosleep veranstaltet eine zweitägige Fortbildung im "Maritim" - gleich gegenüber der altehrwürdigen "Würzburger Zahnklinik". Dr. Haushofer ist bei dieser Veranstaltung für ein einstündiges Referat über "Funktion und Nebenwirkungen des UPS-Systemes" eingeplant.  

Informationsveranstaltung für Ärzte am 14.10.2017

Das Kompetenzzentrum HNOmedic (www.hnomedic.de ) unter der Leitung des HNO-Facharztes Dr. Marc Unkelbach veranstaltet am Samstag, den 14.10.2017 anlässlich der Eröffnung des neuen Schlaflabors in der Rosa-Bavarese-Str. 1 in Nymphenburg (Leitung: HNO-Facharzt Dr. Oliver Bürstner) eine Informationsveranstaltung für an der Schlafmedizin interessierte ärztliche Kollegen. Thema: "Rund um das Schlaflabor - Indikation und Durchführung". Als zahnärztlich-schlafmedizinischer Partner des Kompetenzzentrum HNOMedic freuen wir uns, diese Fortbildung mit einem Vortrag über die "Grundlagen der Behandlung mit dem UPS-System" zu begleiten. Gerne informieren wir auch vor Ort mit unserem Team an einem Stand zusätzlich über die Möglichkeiten der zahnärztlichen Schlafmedizin.     

DGZS-Symposium am 10./11.11. in Münster

Am 10. und 11. November findet der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin (DGZS), zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) in Münster statt. Es ist eine große Anerkennung für Dr. Haushofer, dass sein Abstract zum Thema: "Diagnostik und Behandlung von nasovelarem und retrolingualem Schnarchen" Berücksichtigung fand. Dr. Haushofer wird jetzt am Freitag, den 10.11. 2017 um 17.15 Uhr diesen Vortrag halten. Natürlich stehen noch viele weitere interessante Themen bei diesem beliebten Symposium an. Näheres unter www.dgzs.de !    

B2 Run in München - wir waren dabei !!

Zum zweiten Male startete unser Schlafapnoe-Team mit Dr. Karl und Karin Haushofer, Silvana Freund und unserem "Neuzugang" Karin Ertl beim B2-Firmenlauf am 13.07.2017 im Olympiapark München, zusammen mit unserem geschätzen Partnerlabor "Jochen Heyen - Dental - Esthetics".  30.000 Läufer, ein toller Event mit Start vor und Zieleinlauf ins Olympiastadion, bei schönstem Wetter und bester Organisation! Karin Ertl (geb. Specht) blickte nach dem Lauf wehmütig durchs weite Rund...sie war ja eine Weltklasse-Mehrkämpferin (u.a. im Jahr 2000 Siebtplazierte bei den Olympischen Spielen in Sydney und Hallen - Europameisterin in Gent), leider blieb ihr aber der Start bei der Heim - Freiluft - EM in München 2002 verletzungsbedingt verwehrt.   

Wissenschaftliche Evidenz des UPS-Systemes belegt

Verschiedene Krankenkassen behaupten gegenüber den Versicherten, dass die Behandlung mit einem Unterkieferprotrusionsschienensystem  „unkonventionell“ oder „klinisch und wissenschaftlich noch nicht erprobt“ sei. Des weiteren, dass eine Kostenübernahme oder Kostenbeteiligung „gesetzlich nicht möglich“ wäre, da die Unterkieferprotrusionsschiene nicht im Hilfsmittelverzeichnis des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) gelistet ist. Nach Auffassung von Dr. Haushofer sind diese Aussagen unhaltbar. Die S3- Leitlinie der deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) vom Januar 2017 „Schlafbezogene Atemstörungen beim Erwachsenen“ mit der höchsten Qualitätsstufe der Wissenschaft hat alle Elemente der geforderten systematischen Entwicklung durchlaufen (siehe hier Artikel unten: "Neue S3 Leitlinie der DGSM stärkt Indikation für UPS" und auch  http://www.dgsm.de/downloads/aktuelles/S3%20LL%20Nicht-erholsamer%20Schlaf%20Kap%20SBAS%2011818_20_s2_2017.pdf  - hier S.114 und 115!).  Des Weiteren: In einem  Schreiben des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) vom 21.05.2017 auf eine diesbezügliche Anfrage steht:  „ Das Fehlen eines Hilfsmittel in dem Verzeichnis bedeutet ... nicht, dass das Hilfsmittel außerhalb der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen steht“. Es ist uns wichtig, dies im Interesse unserer Patienten auch gegenüber den Krankenkassen darzulegen.

Interessantes beim Solinger Symposium

Dr. Alexander Meyer (2. Vorstand der DGZS, Bildmitte mit Krawatte) hat am 02./03.06.2017  Ärzte und Zahnärzte zu einem sehr informativen und kollegialen interdisziplinären Symposium nach Solingen-Gräfrath eingeladen. Prof. Dr. Bernd Wöstmann (Gießen) referierte detailliert über "Hochwertige Abformungen analog und digital", Prof. Dr. Winfried Randerath stellte die effeziente Kooperation verschiedener Fachbereiche in der Schlafmedizin dar, Dr. Alexander Meyer und Dr. Manfred Pelser (Köln) zeigten interessante Fallbeispiele aus der zahnärztlich-schlafmedizinischen Praxis. Sehr gutes Feedback bekam auch der bayerische Beitrag vom Leiter unseres Partnerlabores, Herrn Zahntechnikermeister Jochen Heyen über "Needs and Wants aus praktischer Sicht für den Therapieerfolg eines UPS-Systemes", bei dem er auch Bilder und Beispiele aus unserer Praxis präsentierte. Wir bedanken uns für die gute Betreuung und kommen 2018 gerne wieder ins beschauliche Bergische Land!     

Neue S3-Leitlinie der DGSM stärkt Indikation der UPS

Die neue Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) - erstmals online am 29.11.2016 - beschreibt u.a. folgendes:         "Unterkieferprotrusionsschienensysteme (UPS) können bei leicht- bis mittelgradigem obstruktiven Schlafapnoe (AHI bis 30/h) alternativ zu Überdrucktherapieverfahren eingesetzt werden. Dies gilt insbesonders bei Patienten mit einem Body-Mass-Index unter 30 und lageabhängiger Schlafapnoe. Bei einem höheren AHI und/oder auch BMI können UPS erwogen werden, falls die Positivdrucktherapie trotz Ausschöpfung aller unterstützenden Maßnahmen nicht eingesetzt werden kann. Die Anpassung von UPS soll mit zahnmedizinischer und schlafmedizinischer Expertise erfolgen." ----  Ist die beantragte Behandlung also "richtlinienkonform", kann eine Kostenerstattung/Bezuschussung durch die Versicherungsträger vom Patienten jetzt noch stichhaltiger eingefordert werden. Die vollständige Leitlinie finden Sie unter http://www.dgsm.de/downloads/aktuelles/S3%20LL%20Nicht-erholsamer%20Schlaf%20Kap%20SBAS%2011818_20_s2_2017.pdf  - beachten Sie hier besonders S.114 und S.115 der Leitlinie!      

Kurzvortrag beim DGZS-Symposium in Dresden

Am 02./03.12. 2016 fand in Dresden das 16. DGZS-Symposium statt, an dem über 200 Mitglieder der Fachgesellschaft teilnahmen. Herr Dr. Haushofer durfte im Rahmen der Kasuistiken einen Kurzvortrag halten mit dem Thema "Indikationssicherung für das Unterkieferprotrusionsschienensystem". Hierbei legte er die klinische und funktionsanalytische Vorgehensweise dar, die bei einem Patienten mit Maskenunverträglichkeit trotz deutlichem Übergewicht nach entsprechender Abklärung zu einer erfolgreichen Behandlung mit einer Protrusionsschiene führte.        

Bestmögliches Schienenmaterial erhöht Tragekomfort

Bestmöglicher Tragekomfort der eingesetzten Zahnschienen ist Voraussetzung dafür, dass sie nicht nur funktioniert, sondern auch toleriert und nach einer gewissen Eingewöhnungszeit gerne getragen wird. Hier ist gefordert, dass das Material möglichst wiederstandsfähig und belastbar ist, aber nicht drückt oder die Zähne unter Spannung setzt. Hier sind wir mit den entsprechenden zahntechnischen Fachlaboren in einem fortlaufenden Prozess, um weitere Verbesserungen zu erreichen.         

Neue Wege bei Diagnostik und Anfertigung von UPS - Systemen

Dr. Haushofer war einer der 12 auserwählten Zahnärzte/innen, die in Hamburg am 21./22.10.16 der Vorstellung des ersten volldigitalisierten Behandlungsablaufes in Deutschland zur Herstellung einer UPS-Schiene durch die Fa. Sicat beiwohnen durften. Interessant ist hierbei vor allem die Indikationssicherung der Schiene durch vergleichende  DVT-Aufnahmen. Hierbei werden die Atemwege und auch die Kiefergelenke grafisch dreidimensional dargestellt ohne und mit eingesetztem Bissregistrat in der geplanten therapeutischen Position. Dies  ist eine überaus aussagekräftige Analyse dafür, welche Wirkung von der Schiene zu erwarten ist. Diese ergänzende radiologische Befundung wird bei Bedarf seit Kurzem auch von unserer Praxis angeordnet in Zusammenarbeit mit einer dafür ausgestatteten Praxis im Zentrum Münchens. Es wird interessant und spannend, die Entwicklung der digitalen innovativen Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der (zahnärztlichen) Schlafmedizin weiter zu verfolgen!      

Vortrag für Patienten am 24.11.2016 bei der VHS München

Am Do., 24.11.16, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr hält Herr Dr. Haushofer einen Vortrag für Patienten und Interessierte für die Volkshochschule München Süd-Ost.Thema: "Schnarchen und Schlafapnoe-Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten". Veranstaltungsort ist Haidgraben 1C, 3. OG Raum 04 Seminarraum. Da in diesem Rahmen mehr Zeit für individuelle Fragen bleibt als bei einem Kurzvortrag bei einer Messe, lohnt sich ein Kommen sicherlich. Um Anmeldung wird von der VHS gebeten  (www.vhs-suedost.de , Link Gesundheit)

Bereitschaft zur Kostenübernahme nimmt zu

Erfreulicherweise bezuschussen immer mehr (auch gesetzliche) Versicherungsträger die Behandlung eines rückenlageverstärkten obstruktiven Schlafapnoensyndromes mit einer Zahnschiene. Voraussetzung ist richtigerweise, dass eine vorhergehende fachärztliche Untersuchung durch einen Lungenarzt, HNO-Arzt und gegebenfalls  im Schlaflabor stattgefunden hat und eine entsprechende Therapieempfehlung vorliegt. Ist dies der Fall, ist die Behandlung mit dem Atemtherapiehilfsmittel Unterkieferprotrusionsschiene eine von den maßgeblichen Fachgesellschaften (Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin-DGSM und Deutsche Gesellschaft für Pneumologie-DGP) anerkannte Behandlungsmethode.     

Gesundheitstag München am Sonntag, den 23.10.2016

Wieder einmal gut besucht war unser kleiner, aber feiner Stand auf der Gesundheitmesse in der Alten Kongresshalle. Wir konnten vielen Interessierten Hilfestellung leisten, wie sie oder ihre betroffenen Angehörigen das Problem von "atemwegsbedingten Schlafstörungen" angehen können. Hierzu hielt Dr. Haushofer auch einen 25 - minütigen Kurzvortrag, dem über 30 Personen Aufmerksamkeit schenkten.   

Interessanter Workshop in Köln

Zahnarzt Dr. Alexander Meyer aus Solingen (Vorstandsmitglied der DGZS) war Mitorganisator eines interessanten Workshops am 10.09.2016 mit dem Thema: "Therapie der obstruktiven schlafbezogenen Atmungsstörungen - State of the Art". Höchst informativ waren die Ausführungen des Somnologen Dr.med Lennart Knaack vom Zentrum für Schlafmedizin und Schlafforschung INTERSOM Köln und des Chefarztes der Klinik für HNO-Heilkunde des Alfred Krupp Krankenhauses Essen, Dr.med. Winfried Hohenhorst. Es ist und bleibt das Wichtigste auch in der Schlafmedizin, die Erkrankung genau zu diagnostizieren und einzuordnen, bevor man mit einer Behandlung beginnt. Eigentlich eine Grundforderung, aber im Bereich der vielfältigen Schlafstörungen nicht einfach. Auch bei der Ursachenfindung von Schnarchen und obstruktiver Schlafapnoe ist strukturiertes Vorgehen gefragt. Dann wird es auch eine geeignete Therapiemöglichkeit geben. Das Unterkieferprotrusionsschienesystem hat hierbei bei gegebener Indikation unumstritten seinen festen Platz, da waren sich alle Referenten und Workshop-Teinehmer einig.             

Reger Gedankenaustausch im Hahnhof

  

Zu einem richtig interessanten Nachmittag entwickelte sich die Fortbildungsveranstaltung am 13.05 in der neugebauten Tenne von Bio-Bauer Georg Hahn in Großhartpenning. In angenehmer Atmosphäre referierten Christoph Schöbel von der Chariete Berlin und Karl Haushofer und bald kam es zu einem fruchtbaren interdisziplinären Meinungsaustausch mit den anwesenden Damen von den Schlaflaboren, HNO-Praxen und den Ärzten aus verschiedenen Fachrichtungen. Es kristallisierte sich ganz deutlich heraus, welche Möglichkeiten bei der Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe noch offen stehen, wenn interdisziplinär gedacht und im Interesse des Patienten ge- und behandelt wird.

Klar, dass da alle Teilnehmer hungrig wurden. Und so kam am Abend mit freundlicher Unterstützung der Fa. Narval/Resmed ein leckeres 3-Gänge-Menü gerade recht, um die vielen Informationen sacken zu lassen. Für die musikalische Umrahmung sorgte Dr. Haushofer mit seiner Wirtshaus-Musi in Eigenregie. Alle Anwesenden waren sich einig: Das soll nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein!

 

 

     

Messe "Die 66" in München - wir waren dabei!

Lebenslust pur, hochkarätige Experten und eine prickelnde Atmosphäre von guter Laune versprachen die Veranstalter und wir haben die tolle Stimmung verspürt! Allerdings hatten wir nicht viel Zeit, uns zu vergnügen. Denn auch an unserem Stand N 17 in der "Gesundheitshalle 3" herrschte große Nachfrage - im wahrsten Sinne des Wortes. Mitunter waren wir zu dritt im Gespräch. Und wir waren uns wieder einig danach und bleiben ehrlich: Wir können nicht jedem Schnarcher oder Apnoepatienten helfen. Aber sehr vielen, die es bisher noch nicht wissen!   

Vortrag in Düsseldorf

 

Am 11. März referierte Dr. Haushofer in Düsseldorf vor über 30 interessierten Zahnärzten zusammen mit  Zahntechnikermeister  Jochen Heyen (Mitte) über die praktische Durchführung einer effektiven Schienentherapie. Die Veranstaltung wurde eingeleitet mit einem  Vortrag von Dr. Hartmut Grüger (links), Leiter der Klinik für Schlafmedizin Düsseldorf  (www.klinik-fuer-schlafmedizin.de). Den Referenten gelang es nachdrücklich, Indikation und Wirkungsweise der Unterkieferprotrusionsschiene aufzuzeigen.      

 

Gesundheitsmesse Erding am 20./21.02.2016

 

Rund 3000 Personen besuchten die Gesundheitsmesse in Erding. Regen Zulauf hatte auch unser Stand und die beiden Vorträge von Dr. Haushofer. Interessierte Patienten konnten persönliche Informationen einholen und unsere Demo- Zahnschienen begutachten.

 

Aktuelle Studie (Somnodent) der Berliner Chariete

Vergleich der Wirkungen einer OSA-Therapie durch MAD und CPAP auf die kardiale autonome Funktion untertags  

Martin Glos1 · Thomas Penzel1 · Christoph Schoebel1 · Georg-Reiner Nitzsche1 · Sandra Zimmermann1 · Christopher Rudolph1 · Alexander Blau1 · Gert Baumann2 · Paul-Georg Jost-Brinkmann3 · Stefanie Rautengarten4 · Jan Christian Meier3 · Ingrid Peroz4 · Ingo Fietze1  

Erhalten: 7. Januar 2015 / Überarbeitet: 7. September 2015 / Angenommen: 21. September 2015  

© Der/Die Verfasser 2015. Dieser Artikel ist unter Springerlink.com öffentlich zugänglich.  

Abstract  

Ziel. Diese Studie vergleicht unter kontrollierten Bedingungen im Rahmen einer randomisierten, zweiphasigen Cross-over-Prüfung die Wirkungen einer Therapie mit einer Unterkieferprotrusionsschiene (mandibular advancement device, MAD) mit einer CPAP-Therapie (continuous positive airway pressure therapy) auf die kardiale autonome Modulation bei Tag bei einer Vielzahl von Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA).  

Methoden. Vierzig OSA-Patienten wurden jeweils für 12 Wochen einer Behandlung mit MAD und CPAP unterzogen. Bei der Baseline und nach jeder Behandlungsphase wurden die Patienten mittels einer Polysomnographie sowie eines Tests der kardialen autonomen Funktion bei Tag bewertet, welcher die Herzfrequenzvariabilität (HRV), den kontinuierlichen Blutdruck (BP) und die Barorezeptorsensitivität (BRS) bei Spontanatmung und in einer Atemfrequenz von 6, 12 und 15/min maß.  

Ergebnisse. Die CPAP- und MAD-Therapie führten Großteils zum Abklingen der Apnoen und Hypopnoen. Die CPAP war wirksamer. Im Rahmen der MAD- und CPAP-Therapie konnten unter Tag bei allen vier kontrollierten Atmungsbedingungen die drei-minütigen Durchschnittswerte des kontinuierlichen diastolischen Blutdrucks wesentlich reduziert werden. Zugleich wurden selektiv Erhöhungen in Bezug auf die hochfrequenten (HF) HRV-Werte aufgrund der MAD-Therapie festgestellt. In Hinblick auf die BRS kam es bei beiden Therapien zu keinen Veränderungen.  

Schlussfolgerungen. Diese Ergebnisse legen nahe, dass sich sowohl die MAD als auch die CPAP auf ähnliche Weise positiv auf die kardiale autonome Funktion untertags, insbesondere auf den Blutdruck, auswirken. Die CPAP ist wirksamer als die MAD bei der Verhinderung von respiratorischen Ereignissen.

 

 

 

 

Orcades Studie (2015) mit der Narval-Schiene

Sleep Med. 2015 Jun 29. pii: S1389-9457(15)00827-8. doi: 10.1016/j.sleep.2015.05.020. [Epub ahead of print]

A custom-made mandibular repositioning device for obstructive sleep apnoea-hypopnoea syndrome: the ORCADES study.

Author information

  • 1Hôpital Hôtel Dieu, Centre du Sommeil et de la Vigilance, AP-HP, Paris, France; Sorbonne Paris Cité, EA 7320 VIFASOM, Université Paris Descartes, Paris, France. Electronic address: marie-francoise.vecchierini@htd.aphp.fr.
  • 2Groupe Hospitalier Pitié-Salpêtrière Charles Foix, Pathologies du Sommeil, AP-HP, Paris, France; UPMC Université Paris 06, Sorbonne Universités, UMR_S 1158, "Neurophysiologie Respiratoire Expérimentale et Clinique", Paris, France; INSERM, UMR_S 1158, "Neurophysiologie Respiratoire Expérimentale et Clinique", Paris, France.
  • 3Groupe Hospitalier Pitié-Salpêtrière Charles Foix, Stomatologie et Chirurgie Maxillo-Faciale, AP-HP, Paris, France.
  • 4DHU FIRE, Hôpital Bichat-Claude Bernard, Physiologie et Explorations Fonctionnelles, AP-HP, Paris, France; Université Denis Diderot Paris 7, UFR de Médecine, Paris, France.
  • 5Chirurgie Oto-Rhino-Laryngologie, Hôpital André Grégoire, Montreuil, France.
  • 6Groupe Hospitalier Pitié-Salpêtrière Charles Foix, Stomatologie et Chirurgie Maxillo-Faciale, AP-HP, Paris, France; Stomatologie et Chirurgie Maxillo-Faciale, Hôpital Charles Nicolle, Rouen, France.
  • 7Hôpital Hôtel Dieu, Centre du Sommeil et de la Vigilance, AP-HP, Paris, France; Sorbonne Paris Cité, EA 7320 VIFASOM, Université Paris Descartes, Paris, France.
  • 8Neurophysiologie Clinique, Hôpital Roger Salengro, Lille, France.
  • 9Oto-Rhino-Laryngologie, Polyclinique du Tondu, Bordeaux, France.
  • 10ResMed Science Center, Saint Priest cedex, France.
  • 11Laboratoire du Sommeil, Fondation Bon Sauveur, Albi, France.
  • 12Laboratoire du Sommeil, Nice, France.
  • 13Pneumologie, Centre Hospitalier Universitaire, Poitiers, France.

Abstract

BACKGROUND:

Mandibular repositioning devices (MRDs) are usually recommended as the first therapy option in patients with mild-to-moderate obstructive sleep apnoea (OSA). However, data on the long-term efficacy of MRDs are limited, not only in OSA patients who are noncompliant with continuous positive airway pressure (CPAP) but also in those with more severe OSA. The ORCADES study aimed to prospectively determine the long-term efficacy and tolerability of two custom-made Narval MRDs for obstructive sleep apnoea-hypopnoea syndrome (OSAHS) patients. The interim 3- to 6-month data are reported.

METHODS:

Eligible patients had OSAHS and had refused or were noncompliant with prescribed CPAP. Outcome measurements after gradual mandibular advancement titration included: apnoea-hypopnoea index (AHI), oxygen saturation, sleepiness, symptoms, quality of life, side effects and compliance.

RESULTS:

A total of 369 patients were included. Overall, MRD treatment was successful (≥50% decrease in AHI) in 76.2% of the participants; complete response (AHI <10/h) was achieved in 63.5%. Severe OSAHS was effectively treated (AHI <15/h) in about 60% of the participants; 38% had complete symptom resolution. Mandibular repositioning devices significantly decreased subjective sleepiness, eliminated symptoms and improved quality of life. They were well tolerated and compliance was excellent. Only 8% of the participants stopped MRD treatment due to side effects.

CONCLUSION:

Custom-made Narval MRDs are effective for mild to severe OSA in patients who refuse or are noncompliant with CPAP. They are well tolerated and have excellent compliance.

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